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Bauen an einem Hang

Ist man auf der Suche nach einem Baugrundstück, kann es schon mal vorkommen, dass man sich auf Anhieb in ein Grundstück regelrecht verliebt. Was aber, wenn genau das Grundstück einen Hang hat? Gott sei Dank ist das heute kaum noch ein Problem, denn es gibt viele Arten für eine Hangbebauung. Allerdings ist vorher immer ein Bodengutachten erforderlich. Nur so kann ausgeschlossen werden, dass Erdschichten in Bewegung sind oder der Hang auf einer ehemaligen Mülldeponie entstanden ist. Das Problem bei fast jeder Hangbebauung ist das Oberflächenwasser, denn dadurch wird die Außenseite des Kellers feucht. Das Wasser muss daher durch Drainagen abgeleitet werden. Grundsätzlich gibt es vier Arten der Hangbebauung: der Nordhang, der Südhang, das Split-Level und der Stelzenbau. Beim Nordhang sollte man genau prüfen, was oberhalb des Hangs noch gebaut werden kann. Stehen dort ebenfalls Häuser können diese lange Schatten werfen und das gesamte Sonnenlicht nehmen. Somit müssen im Haus ausreichend Lichtquellen bedacht werden, was die Energiekosten in die Höhe treibt, denn Solarenergie kann man hier nur bedingt nutzten. An einem Südhang hingegen ist mehr als genug Sonne vorhanden. Zudem wird das Haus nach Norden hin vor Wind und Wetter geschützt , damit ist ein solcher Hang der Idealfall. Beim Split-Level folgen die einzelnen Räume des Hauses dem abfallenden Höheniveau. So liegt das Erdgeschoss immer am natürlichen Gelände. Bautechnisch handelt es sich hierbei allerdings um die Variante, mit dem größten Aufwand. Bei einem größeren Gefälle ist ein Hangbau vielleicht gar nicht möglich, hier gibt es den Stelzenbau, der eine hervorragende Alternative ist. Das Erdgeschoss liegt hierbei ein Stockwerk über dem Erdniveau und wird von Stelzen gestützt.